Dr. med. Rita Straub

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Allgemeinmedizin
Homöopathie-Diplom

Ergänzende Therapieformen:

Klassische Homöopathie
Homöopathische Nosodentherapie
Verordnung sensomotorischer Spezialeinlagen

Zu meiner Person

  • Studium der Humanmedizin und Promotion an der LMU München
  • Weiterbildung zur Allgemeinärztin an verschiedenen Kliniken und Praxen in Bad Tölz, München und Düsseldorf
  • Facharztprüfung 1985 in Düsseldorf
  • Fortbildung in Homöopathie und Nosodentherapie durch Kurse und Hospitationen bei Dr. Matthias Dorcsi, Dr. Willibald Gawlik, Dr. Karl Stübler, Dr. Reinhold Voll und Peter Cornelius
  • Zertifizierung als Medreflexx-Therapeutin bei Dr. Gregor Pfaff, München

Klassische Homöopathie

In der von Samuel Hahnemann (1755 – 1843) begründeten Homöopathie wird nach der sog. Ähnlichkeitsregel „Similia similibus curentur“ (d.h. „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“) therapiert. Die Wahl der richtigen Arznei folgt dabei der Erkenntnis, dass das Vergiftungsbild der jeweiligen Substanz der Symptomatik des erkrankten Patienten entspricht. Durch Hahnemanns Schüler und nachfolgende Ärztegenerationen wurde und wird die Homöopathie ständig weiterentwickelt, einmal durch die Entdeckung und Testung neuer Arzneimittel und zum anderen durch die Aufbereitung der Symptomenbilder in Form von Buch- oder Software-Repertorien.

Bei chronischen Krankheitsbildern wie z.B. Migräne, Periodenstörungen, klimakterischen Beschwerden, ADHS werden in einer ausführlichen Erstanamnese die für den jeweiligen Patienten typischen Symptome eruiert, analysiert und repertorisiert. Das dem Symptomenbild am ehesten entsprechende Arzneimittel wird sodann in mittelhoher bis hoher Potenz verabreicht und ggf. nach einigen Wochen Beobachtungszeit wiederholt.

Ohne auf die einzelnen „Stilrichtungen“ der Homöopathie näher eingehen zu wollen, können je nach Krankheitsbild sowohl Hoch- als auch Tiefpotenzen angezeigt sein. Gelegentlich ist es sinnvoll, zusätzlich symptomlindernde oder ausleitungsfördernde Mittel aus dem großen Schatz der Naturheilmittel zu verordnen.

Nosodentherapie

Obwohl in der Nosodentherapie ebenfalls mit potenzierten Ausgangssubstanzen behandelt wird, spricht man im Unterschied zur Homöopathie eher von einer „Isopathie“, da hierbei „Gleiches mit Gleichem“ therapiert wird. Im eigentlichen Sinn handelt es sich um eine spezifische Form der Ausleitungstherapie mit homöopathisch aufbereiteten Krankheitsursachen. Häufig sind dies bestimmte Erreger (Bakterien, Viren, Pilze), aber auch Schadstoffe (Umwelttoxine, Schwermetalle, Pestizide etc.) oder Allergene. Bereits zu Hahnemanns Zeiten wurden vor allem bei bestimmten chronischen Erkrankungen gerne die zu jener Zeit gebräuchlichen Nosoden eingesetzt, die nichts anderes waren als Ausscheidungsprodukte der damals bekannten Infektionskrankheiten Tuberkulose, Gonorrhoe, Syphilis oder Krätze.

Heutzutage kommt die Nosodentherapie meist bei chronischen oder rezividierenden Erkrankungen zum Einsatz, in der Regel kombiniert mit einem homöopathischen Begleitmittel zur Förderung der Ausleitung. Bei konsequenter Durchführung der angezeigten Nosodenkuren können oft erstaunliche Besserungen oder Heilungen beobachtet werden.

Wegweisend auf dem Gebiet der Nosodentherapie erwiesen sich die umfangreichen Erfahrungen de 2012 versstorbenen Arztes Peter Cornelius, dessen Bekanntschaft ich bereits während meines Studiums machen durfte und dem ich meine Kenntnisse auf diesem Gebiet zu verdanken habe.

Sensomotorische Spezialeinlagen

Viele Beschwerden des Haltungs- und Bewegungsapparates haben ihre Ursache in schwachen Füßen und dadurch bedingter Fehlhaltung des Körpers. Sensomotorische Spezialeinlagen wurden entwickelt, um über eine Stärkung der Fußmuskulatur zu einer verbesserten Balance der aufrechten Haltung beizutragen. Der Fuß ist Hauptinformant für sensomotorische Signale im körpereigenen Informationsfluss. Über die Füße werden dem Gehirn ständig Informationen zur Haltungs- und Bewegungssteuerung übermittelt. Diesen Vorgang der Vermittlung und Umsetzung von körpereigenen Wahrnehmungen nennt man Sensomotorik. Oft liegen Ursache und Wirkung von gesundheitlichen Problemen des Haltungs- und Bewegungsapparates weit auseinander. So können Fehlstellungen oder eine schwache Muskulatur der Füße eine Vielzahl von negativen Auswirkungen haben wie z.B. Rücken-, Nacken- oder Kopfschmerzen.

Sensomotorische Spezialeinlagen werden u.a. verordnet bei:

  • Fußfehlformen und dadurch bedingten Fußschmerzen
  • Rückenschmerzen und Rückenfehlstellungen (z.B. Skoliose)
  • (Spannungs-) Kopfschmerzen
  • Kindern und Jugendlichen im Wachstumsalter
  • Rehabilitation nach Krankheit oder Unfall
  • zur Stärkung des Bewegungsapparates durch Ausgleich muskulärer Dysbalancen
  • zur Sturzprophylaxe im Alter

Die Verordnung sensomotorischer Spezialeinlagen geschieht stets mit Hilfe eines kinesiologischen Muskeltests, der nicht nur über die körperlich-statischen Defizite Aufschluss gibt, sondern auch orientierende Aussagen über andere, das aufrechte System beeinflussende Faktoren (Gleichgewicht, optische Kontrolle, Bissfunktion) zulässt.

Leider werden die Kosten für diese Einlagen bisher nicht von den gesetzlichen Kassen übernommen, jedoch können u.U. Zuschüsse in Höhe herkömmlicher Einlagen gewährt werden.

Erstattungsfähigkeit homöopathischer Leistungen

Offenbar dank der großen Nachfrage in der Bevölkerung gehen immer mehr gesetzliche Krankenkassen dazu über, die Kosten für homöopathische Behandlungen bis zu einem gewissen Grad zu übernehmen. Voraussetzung hierfür ist die fachliche Qualifikation des Therapeuten (Zusatzbezeichnung Homöopathie bzw. Homöopathie-Diplom) sowie eine Einverständniserklärung des Patienten gegenüber seiner Kasse. Welche Krankenkassen aktuell diese Zusatzleistung anbieten und wie Sie sich ggf. anmelden, können Sie gerne in unserer Praxis oder direkt bei Ihrer Krankenversicherung erfragen. Eine aktuelle Auflistung der an den Homöopathieverträgen beteiligten Krankenkassen finden Sie untenstehend. Die Kosten für homöopathische Arzneimittel sind jedoch mit Ausnahme von Kindern bis 12 Jahren in der Regel nicht erstattungsfähig.

Gesetzliche Krankenkassen mit Homöopathie-Leistung

  • Securvita BKK
  • BKK Linde
  • Daimler BKK
  • Deutsche BKK
  • BKK 24
  • BKK Pfaff
  • BKK Herkules
  • actimonda krankenkasse
  • Novitas BKK
  • IKK classic

ferner unter: www.dzvhae.de hier: Für Patienten – Homöopathie und Kostenerstattung

 

Links

www.dzvhae.de

www.medreflexx.de