Entspannungstherapie

Entspannungstherapien werden bei zahlreichen körperlichen und psychischen Erkrankungen entweder als zentrale Behandlungsmethode (z.B. bei einigen Angsterkrankungen) oder als zusätzlicher Therapiebaustein (z.B. bei chronischen Schmerzen) angewendet, um den Behandlungserfolg zu beschleunigen oder verfestigen. Allen Entspannungstherapien ist folgendes gemein:

  • Sie helfen dem Patienten seine Selbstkontrolle (über körperliche Zustände) zu schulen
  • Gefühlen des „Sich-ausgeliefert-fühlens“ entgegenzuwirken
  • sie fördern die Fähigkeit, sich auf bestimmte Dinge oder auch auf das eigene Erleben zu konzentrieren.
  • dem Patienten soll es helfen, störende Außenreize zu ignorieren
  • eigene Bedürfnisse besser wahrzunehmen.

Alle Entspannungstherapien führen zu einer Entspannungsreaktion und damit zu einer körperlichen und seelischen Beruhigung. Insbesondere bei der Behandlung chronischer Schmerzen können Entspannungstherapien dabei helfen, den Teufelskreis aus Schmerzen und ansteigender Muskelspannung zu durchbrechen, welche sich gegenseitig aufschaukeln und zu einer dauerhaft erhöhten Muskelspannung führen können. Ziel aller Entspannungsverfahren ist ein verbessertes emotionales und körperliches Wohlbefinden der Patienten.

Methoden: