Hypnosetherapie

Während einer Hypnosesitzung findet ein Wechsel zwischen dem sympathischen Nervensystem (zuständig für Aktivität, Leistung und Spannung) und der parasympathischen Nervensteuerung  (z.B. Entspannung, Ruhe und Verdauung) statt.
Man nennt es auch Tiefenentspannung, wegen der intensiven angenehmen und gesundheitsfördernden Phänomene. Bereits dieser Zustand einer solch tiefgehenden Entspannung hat eine heilsame Wirkung. Dabei kommt es zu einer medizinisch messbaren Veränderung in der Aktivität verschiedener Hirnbereiche und des vegetativen Nervensystems.

Durch bestimmte sprachliche Methoden und Techniken wird die äußere Aufmerksamkeit für eine gewisse Zeit so in den Hintergrund gerückt, dass inneres Erleben in den Vordergrund treten kann.

Hypnose ist ein Zustand erhöhter innerer Aufmerksamkeit. Indem wir hier den Zugang zu tieferen Schichten unseres Bewusstseins schaffen, eröffnen sich neue Erfahrungsräume. Belastende Ereignisse oder Erfahrungen werden in einer inneren Betrachtung anders beleuchtet und neue Perspektiven können entdeckt werden. So wird das Therapieziel erreicht und verankert. Selbstheilungskräfte werden angeregt.

Die Hypnosetherapie hat sich für die Behandlung psychosomatischer Erkrankungen als sehr wirksam erwiesen.

Anwendungsbereiche:

  • Erschöpfungszustände / Burn-out-Syndrom
  • Angst- und Zwangsstörungen
  • Depressionen
  • Schmerzen
  • Begleitung bei onkologischen Erkrankungen
  • Allergie- und Hauterkrankungen
  • Schlafstörungen
  • Prüfungsängste